Ziel 7: Zugang zu bezahl­ba­rer, ver­läss­li­cher, nach­hal­ti­ger und moder­ner Ener­gie für alle sichern

Für uns ist es heute kaum vorstellbar, ohne Strom und Energie zu leben. Ob zuhause fürs Kochen, fürs Licht, fürs Handy oder, wenn wir mit Auto, Bus und Bahn unterwegs sind. Ohne Strom läuft heute fast nichts mehr – vom Bank-Automaten bis hin zur Rolltreppe. Strom ist für uns selbstverständlich. Überraschend ist eher, wenn der Strom mal ausfällt oder der Akku des Handys leer ist und keine Steckdose zum Aufladen in Reichweite. Auch global gibt es immer weniger Menschen, die nicht mit Elektrizität versorgt sind.

Was beinhaltet das Ziel 7?

  • Zugang zu erschwinglicher Energie: Universeller Zugang zu erschwinglicher und zuverlässiger Energie.
  • Förderung erneuerbarer Energien: Der Anteil erneuerbarer Energie am globalen Energiemix soll deutlich erhöht werden.
  • Effiziente Energieverwendung: Energieeffizienz fördern und den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Wie ist die Situation in Deutschland?

Die Nutzung erneuerbarer Energien verteilt sich auf drei große Bereiche: Strom, Wärme und Verkehr. Im Bereich Strom konnten die stärksten Fortschritte erzielt werden. Deutschland gehört global dabei zu den Vorreitern: Zwischen 2010 und 2022 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland, China und Großbritannien am stärksten.1 Gleichzeitig verbrauchen wir in Deutschland aber so viel wie wenige andere Länder weltweit, vor allem in Relation zu unserer Bevölkerung.2

Im ersten Halbjahr 2025 kamen 57,8 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.3 Nach Angaben des Umweltbundesamtes hat sich damit der Anteil der Erneuerbaren in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. In den Bereichen Wärme und Verkehr stieg der Anteil der erneuerbaren Energien jedoch deutlich langsamer an, als lange erhofft. So lief der Ausbau der E-Mobilität beispielsweise sehr schleppend. Der Anteil der Erneuerbaren Energie am Verkehrssektor lag auch 2024 noch sehr niedrig, bei nur 7,2 Prozent.4

Kernkraftwerke hinzustellen, ohne zu wissen, wo der Atommüll endlagert werden kann, ist wie das Abziehen einer Handgranate bevor man weiß, wo man sie hinwerfen wird.

Dieter Hildebrandt, Kabarettist, Schauspieler und Buchautor

Insgesamt hinkt Deutschland seinen eigenen Zielen für die Agenda 2030 deshalb trotz aller Fortschritte deutlich hinterher: Mit Blick auf alle drei Bereiche machen Erneuerbare Energien nur einen Anteil von 22,4 Prozent aus. Bis 2030 sollen es 41, bis 2050 sogar 60 Prozent sein. Bis 2050 will Deutschland insgesamt klimaneutral werden.5

Wie ist die Situation international?

Weltweit kommt 2025 erstmal mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus Kohle – im ersten Halbjahr des Jahres stieg der Anteil der Erneuerbaren laut einer Analyse auf 34,3 Prozent, während der Kohle-Anteil auf 33,1 Prozent sank.6 Und auch der Zugang zu Strom hat sich weiter verbessert:92 Prozent der Weltbevölkerung sind abgedeckt. Das bedeutet 800 Millionen mehr Menschen haben Zugang zu Stromals noch 2010. Dennoch haben 2024 645 Millionen Menschen keine Elektrizität, die meisten von ihnen in den am wenigsten entwickelten Ländern.7

Die zentrale Herausforderung in der Umsetzung von Ziel 7 besteht darin Menschen einen Zugang zu einer be­zahlbaren und verlässlichen Stromversorgung zu ermöglichen, ohne den globalen CO2-Ausstoß durch die Verfeuerung von Kohle, Gas und Erdöl weiter zu steigern oder auf Atomkraft zurückzugreifen.

Podcast-Folge zu Ziel 7

Energiewende und Friedenssicherung

Ziel 7 erklärt für Kinder & Familien

Der Kühlschrank, das Handy, Kochen, ein warmes Zuhause – für viele Dinge unseres Lebens benötigen wir Energie. Noch immer werden aber viele Kraftwerke, die uns diese Energie liefern, mit Kohle, Erdöl oder Erdgas betrieben, was die Luft verschmutzt. Außerdem sind diese Produkte nicht unendlich verfügbar. Dabei können wir zum Beispiel aus Wind, Wasser und Sonne saubere Energie bekommen. Und weißt du was: In vielen Ländern gibt es noch gar keinen Strom für alle. Stell dir vor, du könntest abends kein Licht anmachen, um zu lesen oder zu spielen: Weltweit haben über 660 Millionen Menschen zu Hause gar keinen Strom! Das sind fast achtmal so viele Menschen, wie in ganz Deutschland wohnen. Ohne Strom ist es nicht nur dunkel, sondern man kann auch kein Essen kühlen oder wichtige Medikamente im Krankenhaus lagern. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Menschen Zugang zu sauberer und bezahlbarer Energie bekommen.


Was kannst du tun?

Strom sparen, und das geht ganz einfach: Schalte zum Beispiel das Licht aus, wenn du aus einem Raum gehst.

Lichtschalter

- Viele Geräte wie Fernseher, Computer oder Spielekonsolen verbrauchen auch dann Strom, wenn sie scheinbar aus sind, aber das kleine rote Lämpchen noch leuchtet. Schalte diese
Geräte am besten mit einer Steckerleiste komplett aus. Das spart eine Menge Energie, die sonst einfach ungenutzt verpufft.


- Nutze die Kraft der Sonne direkt! Wenn es draußen hell ist, brauchst du beispielsweise drinnen gar kein Licht. Und wenn ihr Wäsche wascht, frag deine Eltern, ob ihr sie im Sommer
draußen auf der Leine trocknen könnt, statt den Wäschetrockner zu benutzen. Die Sonne macht das kostenlos und völlig ohne Abgase und die Wäsche riecht dann sogar richtig gut!

Unterziele

Unterziel 7.1

All­ge­mei­ner Zugang zu moder­ner Ener­gie

Unterziel 7.2

Erhö­hung des welt­wei­ten Anteils an erneu­er­ba­rer Ener­gie

Unterziel 7.3

Ver­dopp­lung der Stei­ge­rungs­rate der Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Unterziel 7.A

För­de­rung des Zugangs zu For­schung, Tech­no­lo­gie und Inves­ti­ti­o­nen in sau­bere Ener­gie

Unterziel 7.B

Aus­bau und Moder­ni­sie­rung der Ener­gie­dienst­leis­tun­gen für Ent­wick­lungs­län­der

Unterziel 7.1

All­ge­mei­ner Zugang zu moder­ner Ener­gie

Unterziel 7.2

Erhö­hung des welt­wei­ten Anteils an erneu­er­ba­rer Ener­gie

Unterziel 7.3

Ver­dopp­lung der Stei­ge­rungs­rate der Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Unterziel 7.A

För­de­rung des Zugangs zu For­schung, Tech­no­lo­gie und Inves­ti­ti­o­nen in sau­bere Ener­gie

Unterziel 7.B

Aus­bau und Moder­ni­sie­rung der Ener­gie­dienst­leis­tun­gen für Ent­wick­lungs­län­der

Unterziel 7.1

All­ge­mei­ner Zugang zu moder­ner Ener­gie

Unterziel 7.2

Erhö­hung des welt­wei­ten Anteils an erneu­er­ba­rer Ener­gie

Unterziel 7.3

Ver­dopp­lung der Stei­ge­rungs­rate der Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Unterziel 7.A

För­de­rung des Zugangs zu For­schung, Tech­no­lo­gie und Inves­ti­ti­o­nen in sau­bere Ener­gie

Unterziel 7.B

Aus­bau und Moder­ni­sie­rung der Ener­gie­dienst­leis­tun­gen für Ent­wick­lungs­län­der

Tu Du's

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gehe wählen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Gehe Blut spenden.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Spende alte Fahrräder.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Kaufe regionale Produkte.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Trinke Leitungswasser.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gehe wählen.

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Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Gehe Blut spenden.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

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Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

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Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

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Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!