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Blockchain - Chancen der Zukunftstechnologie

Spätestens seit dem letzten Jahr sind digitale Währungen in aller Munde. Je mehr Menschen sich mit Kryptowährungen beschäftigen, desto mehr kommen auch mit der Technologie in Berührung, die ihnen zugrunde liegt: der Blockchain. Wie die Blockchain nicht nur die Finanzwelt auf den Kopf stellt, sondern sogar bei der Korruptionsbekämpfung helfen und die Demokratie stärken kann, erklären die Gründer des Berliner Start-ups peaq.

Was ist eine Blockchain überhaupt? Das Prinzip klingt einfach: Wie der Name bereits verrät werden in einer Blockchain Datensätze („blocks") in einer Kette („chain“) aneinandergereiht. In den einzelnen Blöcken werden Informationen über Transaktionen gespeichert. Bei Kryptowährungen wird dort zum Beispiel hinterlegt, wann welcher Betrag die Besitzerin oder den Besitzer gewechselt hat. Jeder Block ist mit den vorherigen Blocks durch ein verschlüsseltes Verfahren verbunden. So hat jeder Block seinen festen Platz in der Kette und jede Veränderung ist nachvollziehbar. Alle Informationen sind dezentral verschlüsselt gespeichert und deswegen auch weniger anfällig für Datenlecks. Dieses Prinzip lässt sich nicht nur auf digitale Währungen anwenden. Weil jede Veränderung unauslöschlich in der Blockchain festgehalten wird, ist das System zum Beispiel auch für die Bekämpfung von Korruption interessant, die immer dort am besten funktioniert, wo Strukturen und Kompetenzen undurchsichtig sind.

Die Weltbank bezeichnet Korruption als ein hauptsächliches Hindernis für das Erreichen von Ziel 1, der Beendigung der extremen Armut bis 2030. Korruption verschlechtert die medizinische Versorgung, beschädigt das Vertrauen in demokratische Institutionen und manifestiert Unterschiede zwischen Arm und Reich, denn arme Menschen sind besonders häufig von ihr betroffen.

"Unstrittig, objektiv nachvollziehbar und transparent"

Ein Beispiel für Korruptionsabbau durch Blockchain-Technologie sind Katasterämter. Großbritannien und Schweden arbeiten bereits seit einigen Jahren mit verschiedenen Softwareanbietern zusammen, um auszuloten, wie ein digitales Grundbuch aussehen kann. Auf Malta, wo der Premierminister sogar von einer eigens eingerichteten Blockchain-Taskforce beraten wird, gibt es eine ähnliche Initiative.

Till Wendler und Max Thake vom Berliner Start-up peaq, das sich auf dezentrale Digitalinfrastruktur spezialisiert hat, wissen um das Potential der Technologie. Mit der Anwendung einer Blockchain wird nicht nur die Fehleranfälligkeit von Verwaltungsprozessen reduziert, die häufig noch ganz analog auf Papier durchgeführt werden, sondern auch die Überprüfung von Besitzverhältnissen erleichtert. Jede Transaktion ist in der Blockchain verifizierbar. Das erschwert Landraub und Betrug bei Immobiliengeschäften.

Aber die peaq-Gründer sehen noch andere Möglichkeiten: In vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung kann die Blockchain helfen, Transparenz zu schaffen. Egal ob bei der Ausschreibung von Aufträgen, Firmenregistern oder Subventionierungsprogrammen. Sogar Wahlen können mit dem Blockchain-Prinzip durchgeführt werden. "Die Behauptungen des ehemaligen US-Präsidenten, bei der letzten Präsidentschaftswahl sei betrogen worden, war die gefährlichste Untergrabung der Demokratie seit Jahrzehnten" sagt Max Thake. "Wir können sagen: wäre die Wahl mit unserer Technologie durchgeführt worden, dann wären die Ergebnisse unstrittig, objektiv nachvollziehbar und transparent".

Till Wendler und Max Thake von peaq sind überzeugt von den Potentialen dezentraler Digitalinfrastrukur. © peaq

Auch für Deutschland lassen sich Chancen für die Blockchain ausmachen. Hierzulande stünden oft Sorgen um die Datensicherheit einem Ausbau der digitalen Verwaltungsinfrastruktur entgegen. So nutzen nur etwa 6% die digitalen Funktionen ihres Personalausweises. "Die Nutzung der Blockchain zur Datenspeicherung und Absicherung von Prozessen würde die Gefahr von Datenlecks minimieren und kann das Vertrauen in die digitale Verwaltung erhöhen", erklärt Till Wendler.


Ein Kritikpunkt an der fortschreitenden Digitalisierung ist der enorm hohe Energieverbrauch großer Server. Tatsächlich ist das "mining" von Kryptowährungen sehr energieintensiv, auf andere Anwendungsbereiche der Blockchain-Technologien trifft das aber nicht unbedingt zu. Max Thake und Till Wendler betonen außerdem das Potential von Blockchain für die Energiewende. Wenn Energie dezentral gehandelt werden würde, hätten auch kleinere Produzierende die Chance, grünen Strom ohne den Einfluss großer Konzerne, in das Netz einzuspeisen. Auch Lieferketten könnten nachhaltiger gestaltet werden, wenn alle Teilnehmenden ihre CO2-Emissionen in einer fälschungssicheren Blockchain hinterlegen und so überprüfbar machen. Verschiedene Anbieter entwickeln dafür bereits Lösungen für unterschiedliche Branchen.

Obwohl die Blockchain noch eine vergleichsweise junge Technologie ist und sicherlich noch einige Hürden zu nehmen hat, bietet sie erstaunlich ausgereifte Lösungen für viele der drängendensten Probleme unserer Zeit: Von digitaler Transparenz bis Umweltschutz. Ihre Möglichkeiten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung sind noch kaum abzusehen, aber schon heute beeindruckend.

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