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Globala Torget – Mit den SDGs eine neue Seite aufschlagen

Auf der größten Buchmesse Skandinaviens lernen Besucher neue Bücher kennen – und Ideen zur Verbesserung unserer Welt

Geht es auf einer Buchmesse nur um Bücher? Eigentlich nicht. Die Besucher interessieren sich weniger für Papier und Druckerschwärze als für die Welten hinter den Worten. Buchliebhaber sind neugierig und aufgeschlossen – eine ideale Zielgruppe für Botschaften über die Nachhaltigkeitsziele.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sprechen die Organisatoren von Globala Torget (dem „globalen Marktplatz“) mit den Besuchern der Göteborger Buchmesse über Themen wie Klimawandel, Meinungsfreiheit, Rechte indigener Bevölkerungsgruppen und, neuerdings, über Möglichkeiten zur Neuausrichtung unserer Gesellschaft nach der Pandemie.

Globala Torget steht für ein Netzwerk von rund 60 NGOs und hat sich als wichtiger Teil des größten Literaturfestivals Skandinaviens (und der zweitgrößten Buchmesse Europas) etabliert. Die Stände und Aktionsflächen des Globalen Marktplatzes beanspruchen ein Fünftel der Ausstellungsfläche.

Jedes Jahr zieht die Göteborger Buchmesse etwa 100.000 Besucher an, von denen in vergangenen Jahren zwischen 20.000 und 40.000 den Weg zu Globala Torget fanden.

Auf mehreren Bühnen präsentiert Globala Torget Live-Events – 2021 waren es 60 Veranstaltungen; 2019, vor der Pandemie, waren es mit 180 sogar dreimal so viele. Auch auf dem Umeå Littfest ist Globala Torget vertreten; einem kleineren Literaturfestival mit etwa 10.000 Besuchern. Wer den Weg auf den Globalen Marktplatz findet, kann Autorenlesungen, Interviews oder Podiumsdiskussionen verfolgen. Oft dienen neu erschienene Bücher als Ausgangspunkt für Gespräche über Klimawandel, Menschenrechte oder Handelsungleichgewichte. Es gibt Ausstellungen und Installationen, Live-Musik und Lyrik-Performances. Die Veranstaltungen vereinen die Welten von Journalismus und Kunst, Politik und Musik, sozialem Aktivismus und Poesie.

Ein paar aktuelle Beispiele: Die Demokratie-Initiative #ViMåstePrata verbindet die Elemente einer Podiumsdiskussion mit denen eines Musicals. „Bodies Under Siege“ , ein Bühnenprogramm zum Thema Gleichberechtigung, bringt Gedichte und Musik zusammen. Die Pussy Riot Aktivisten Lusine Djanyan und Alexei Knedlyakovsky, die jetzt im schwedischen Exil leben, haben einen Raum in einem schwedischen Flüchtlingsheim nachgebaut. Besucher konnten auch eine Installation von Lawrence Abu Hamdan zum Thema Gefängnis und Folter in Syrien sehen – „the missing 19db“ (Dokumentation einer früheren Aufführung).

Große Namen üben eine große Anziehungskraft aus – auf die Besucher wie auf die Medien. Im Laufe der Jahre hat Globala Torget Veranstaltungen mit vielen prominenten Gästen organisiert; so mit den Literaturnobelpreisträgerinnen Olga Tokarczuk, Swetlana Alexijevitsch und Nadine Gordimer; Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu; der beigeordneten UN-Generalsekretärin Ulrika Modéer und vielen anderen bekannten Schriftstellern und Politikern. Mitglieder der schwedischen Regierung sind regelmäßig zu Gast.

Zwar sind die Vor-Ort-Veranstaltungen das Herz von Globala Torget, die Initiative hat aber auch eine große mediale Reichweite. Die meisten Bühnen-Events sind auf Globala Torgets YouTube-Kanal zu finden, wo über 500 Videos zugänglich sind. Es gibt auch eine Podcast-Reihe.

Die Initiative profitiert von breiter Berichterstattung in den traditionellen Medien, allein schon wegen der Größe der Veranstaltung. 2021 wurden 10 von 60 Programmen im schwedischen Fernsehen übertragen; auch überregionale Radiosender beteiligten sich an der Verbreitung von Inhalten. Aufgrund all dessen ist Globala Torget zu einem wichtigen gesellschaftlichen Forum geworden, auf dem Menschen darüber diskutieren, wie sie die Welt besser machen können. Die Organisatoren haben den über lange Zeit gewachsenen guten Ruf genutzt, um weitere neue Begegnungsformate populär zu machen. So gibt es seit 2019 Workshops, bei denen Schüler NGO-Aktivisten treffen können.

In der ersten Zeit nach der Gründung vor rund zwanzig Jahren wurde Globala Torget von der schwedischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit finanziert. Heute operiert die Initiative als Netzwerk aus etwa 60 Nichtregierungsorganisationen, das vom Olof Palme International Center koordiniert wird. Die Initiative bietet nicht nur großen Organisationen eine Plattform, wie den schwedischen Ablegern von Amnesty International oder des World Wide Fund for Nature. Auch kleinere NGOs erhalten hier die Möglichkeit, ihre Anliegen einem großen Publikum zu präsentieren. Zwar ist das Olof Palme International Center in der schwedischen Arbeiterbewegung verwurzelt, Globala Torget steht aber Teilnehmern aus einem breiten politischen Spektrum offen.

Großveranstaltungen wie Messen sind seit jeher Kommunikationsforen; sie bringen Menschen aus verschiedenen Regionen, mit unterschiedlichen sozioökonomischen Hintergründen und Motivationen zusammen, um einer gemeinsamen Leidenschaft zu frönen oder gemeinsamen Interessen zu folgen. Globala Torget ist daher hervorragend dafür geeignet, neue Publikumssegmente zu erreichen. Die Organisatoren schätzen, dass etwa 30% der Besucher vorher schon einmal Kontakt zu einer NGO hatten – demnach sind 70% Erstkontakte.

Globala Torget nutzt diesen Reichtum an Einflüssen und Inputs, um Kultur und Aktivismus, Politik und Unterhaltung, Weltbürger und Einheimische zusammenzubringen – in einem Format, das für Besucher und die Medien gleichermaßen interessant ist. Und wenn die Messebesucher schließlich nach Hause gehen, nehmen sie nicht nur ein paar neue Bücher mit, sondern, so ist zu hoffen, auch eine Menge neuer Ideen zu den Nachhaltigkeitszielen.

Tu Du's

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Gehe Blut spenden.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Kaufe regionale Produkte.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Mache Druck bei Politikern.

Spende alte Fahrräder.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Trinke Leitungswasser.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Gehe wählen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

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