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Elektronische Bässe zu analogem Müllsammeln

Sommerzeit ist Festivalzeit. Beinahe jedes Wochenende pilgern junge Menschen in die verschiedensten Ecken Deutschlands. Bepackt mit Zelt, Schlafsack und Proviant sind sie alle auf der Suche nach guter Musik und Abwechslung zum Alltag. Festivals machen Spaß, keine Frage. Aber was bleibt, wenn die Lautsprecher auf den Bühnen verstummen, sind häufig Unmengen an Müll auf den Wiesen und Feldern. Wie kann man Festivals und Nachhaltigkeit vereinen?

Das 17Ziele-Mobil machte zuletzt Station auf dem feel Festival am Bergheider See in der Niederlausitz. Das ehemalige Braunkohleabbaugebiet verwandelt sich einmal im Jahr für fünf Tage in eine schrille, neue Welt. Zum Klang der elektronischen Bässe gibt es Unzähliges zu entdecken: spacige Bühnen, zum Relaxen einladende Holzbauten und bunt illuminierte Kunstwerke.

© Engagement Global
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Darunter auch das Camp Carlowitz, ein Ort für Nachhaltigkeit. Beim Kleidertausch kann jeder und jede Klamotten beisteuern oder mitnehmen und beim Food-Sharing können sich die Festivalbesucherinnen und -besucher mit geretteten und übrig gebliebenen Lebensmitteln eindecken. In Workshops ist zu erfahren, wie man Foodsaver wird oder Ökologie im Alltag lebt. Vegane Food Trucks bieten all das, was das hungrige Festivalherz begehrt. Am 17Ziele-Mobil können Handys mit Solarstrom geladen werden während mit dem Energie-Fahrrad der Ventilator in Schwung kommt. Zu einer Runde SDG-Riesen-Jenga lassen sich viele nicht zweimal bitten. Die bunten Spielsteine mit kurzen Fakten zu den jeweiligen Zielen regen in den fünf Tagen viele Gespräche, Diskussionen und Überlegungen zum Thema Nachhaltigkeit an.

© Engagement Global
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Und für das Müllproblem hat sich das Veranstaltungsteam etwas einfallen lassen: den Müllpfand. Alle Festivalbesucherinnen und -besucher erhalten bei Einlass eine Pfandmarke. Nur wer seine gefüllte Mülltüte inklusive Pfandmarke bei der Abreise abgibt, bekommt die fünf Euro Pfand zurück. Das System wird gut angenommen und ist im Interesse der Gäste. Schließlich will keiner mit sommerlichem Schuhwerk in Glasscherben, scharfkantige Dosen oder klebrige Pappteller treten. Während des Festivals sind außerdem Helferinnen und Helfer im Einsatz, die immer wieder die Wege und Plätze abgehen, um den Müll, der dann doch auf dem Boden gelandet ist, einzusammeln.

Helferinnen sammeln Müll auf dem Festivalgelände  © Engagement Global
Helferinnen sammeln Müll auf dem Festivalgelände © Engagement Global
Helferinnen sammeln Müll auf dem Festivalgelände  © Engagement Global
Helferinnen sammeln Müll auf dem Festivalgelände © Engagement Global

Sicher bleiben große Festivals für die Umwelt eine Herausforderung, aber es ist gut zu wissen, dass sich die Veranstaltungsteams, Besucherinnen und Besucher dieser Verantwortung zunehmend bewusst werden und kreative Lösungen suchen.

Der nächste Festival Einsatz des 17Ziele-Mobils:

8. und 9. September auf dem Grünen Kiez des Lollapalooza Festivals in Berlin.

Tu Du's

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Kaufe regionale Produkte.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Gehe Blut spenden.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gehe wählen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Spende alte Fahrräder.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Mache Druck bei Politikern.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

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Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

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