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Die 17 Ziele im Rampenlicht der Berlinale

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind erfolgreich zu Ende gegangen. Mit rund 335.000 verkauften Tickets und einem vielseitigen Programm war die Berlinale 2019 wieder ein großer Publikumserfolg. Bei der Abschlussgala am 16. Februar 2019 wurde Synonymes (Synonyme) von Nadav Lapid mit dem Goldenen Bären für den Besten Film ausgezeichnet.

Den Preis für die „beste Rolle“ hingegen erhielt der grüne Rote Teppich. Der Rote Teppich, über den während der Berlinale vom 7. bis 17. Februar 2019 alles lief, was Rang und Namen hat, war diesmal trotz seiner roten Farbe grün. Der vor den Hauptspielstätten Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und Zoo Palast ausgelegte Teppich bestand aus recycelten Fischernetzen sowie abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen. Er war damit der grünste Rote Teppich, der jemals bei der Berlinale eingesetzt wurde.

Der grüne Rote Teppich wird ausgerollt. © Engagement Global/Jochen Enste
Der grüne Rote Teppich wird ausgerollt. © Engagement Global/Jochen Enste

Damit macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global zusammen mit der Berlinale auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam. Der Schutz von Leben unter Wasser und Leben an Land sind nur zwei der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Im Blitzlichtgewitter des Festivals macht diese Aktion deutlich, dass Meeresschutz und Nachhaltigkeit nicht nur Aufgaben der Politik sind. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten – sei es Plastikverpackungen zu vermeiden oder am Strand Müll zu sammeln. Der grünste Rote Teppich aller Zeiten trägt diese Botschaft in den Alltag der Menschen und fordert nicht nur Prominente und Filmfreunde dazu auf, etwas gegen den Plastikmüll zu tun.

Aber die Berlinale tut noch mehr für die nachhaltigen Entwicklungsziele. So arbeitet das Festival in verschiedenen Bereichen mit Partnern zusammen, um schrittweise mehr und mehr nachhaltige Projekte umzusetzen. Die Zielsetzungen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) bilden dafür die Grundlage. Die Berlinale trägt das EMAS-Umweltmanagement-Gütesiegel der Europäischen Union und setzt sich unter anderem für eine Reduktion der CO2-Emission durch Einsatz von hundertprozentig grünem Strom an allen Standorten ein.

Alle Stars gingen über den grünen Roten Teppich. © Richard Hübner
Alle Stars gingen über den grünen Roten Teppich. © Richard Hübner

Um Abfallmengen zu reduzieren, startete das Festival 2017 das Pilotprojekt „Pfandbecher“. In Kooperation mit Nespresso wurde die Initiative 2018 auf das gesamte Festival ausgedehnt. Auch bei der 69. Berlinale wurde diese Pfandbecher-Initiative fortgesetzt, um das Festival zur pappbecherfreien Zone zu machen.

In Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung entstehen jedes Jahr aus Mega-Kinobannern des Vorjahres die beliebten Berlinale-Planentaschen. Jede der Taschen ist ein Unikat.

Aus alten Bannern werden Taschen produziert. © Alexander Janetzko
Aus alten Bannern werden Taschen produziert. © Alexander Janetzko

Zum Thema Geschlechtergerechtigkeit hat die Berlinale 2019 ihre seit 2004 bestehende Erfassung der Geschlechterverhältnisse im Programm erweitert und erstmals ein umfassendes Dossier erstellt. Zudem unterzeichnete Berlinale-Direktor Dieter Kosslick während des Festivals die Selbstverpflichtung „5050x2020“ zum Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit auf dem Festival und im Markt.

Und die Berlinale ist nicht alleine - immer mehr Festivals und Großveranstaltungen versuchen nachhaltiger zu werden. Aber auch die Besucherinnen und Besucher sind gefragt, Nachhaltigkeit einzufordern und diese auch aktiv durch eigenes Handeln zu unterstützen.

Tu Du's

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Gehe wählen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Mache Druck bei Politikern.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Spende alte Fahrräder.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Kaufe regionale Produkte.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Trinke Leitungswasser.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Gehe Blut spenden.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

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Gehe wählen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Mache Druck bei Politikern.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

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Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

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Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

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Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

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Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Gehe Blut spenden.

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Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.