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26.08.2026

Sei kein NPC – werde aktiv für eine gerechte Zukunft!

Gaming ist für viele Menschen mehr als nur ein Hobby. Es verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Genau da knüpfen die Nachhaltigkeitsziele an, denn Gaming und die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) haben mehr gemeinsam, als du vielleicht auf Anhieb denkst. Denn ohne globale Zusammenarbeit und Frieden, keine internationalen Games. Aber auch andere SDGs zu nachhaltigem Konsum, Geschlechtergleichheit, Klimaschutz und sauberer Energie betreffen die Lebenswelten von Gamer*innen. Das wollen wir, die Bildungskampagne #17Ziele deutlich machen: fünf Cosplayer*innen verkörpern fünf Nachhaltigkeitsziele und sind rund um die Gamescom 2026 unterwegs.

#17Ziele auf der Gamescom:

Am 28.8. ist die Bildungskampagne #17Ziele gemeinsam mit fünf Cosplayer*innen auf der Gamescom und am 29.8. auf dem Gamescom City Festival unterwegs. Damit erreichen wir Fans der größten Gaming Messe der Welt, zu der über 357.000 Menschen aus über 128 Ländern anreisen.

Die Cosplayerinnen schlüpfen dabei in die Rolle von NPCs (Non-Player Characters), die in ihren monotonen Bewegungen gefangen sind. Ihre Befreiung liegt in den Händen der Besucher*innen und Passant*innen: Durch kleine „TU DUs“, die einen konkreten Beitrag zu dem jeweiligen Nachhaltigkeitsziel leisten, helfen sie den NPCs dabei, sich zu aktiven Main-Charakteren zu entwickeln. Doch nicht nur vor Ort, sondern auch in der digitalen Welt möchten wir die rund 37,5 Millionen Gamer*innen in Deutschland für den aktiven Einsatz und das Engagement für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft begeistern. Gemeinsam mit den Cosplayer*innen wollen wir so die 17 Nachhaltigkeitsziele sichtbarer machen, zu mehr Engagement inspirieren und zeigen, dass jede noch so kleine Handlung einen Unterschied machen kann.

Wie das genau aussieht? Das erfahrt ihr schon bald. Folgt uns auf Instagram, TikTok oder YouTube.

Sei kein NPC - werde aktiv für Ziel 5!

Geschlechtergleichheit bedeutet Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herzustellen, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden und ihnen dieselben Chancen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen. Gerade in der Gaming-Welt ist dieses Ziel besonders wichtig, da viele Frauen und Mädchen immer noch von digitaler Gewalt, Beleidigungen oder Ausgrenzung betroffen sind. Über 60 Prozent der Betroffenen von digitaler Gewalt sind Frauen und Mädchen. Gleichzeitig verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich immer noch 16 Prozent weniger als Männer, und weniger als jede dritte Führungsposition ist von einer Frau besetzt.

TU DU‘s für Ziel 5: Gamer*innen können aktiv etwas verändern, indem sie frauenfeindlichem Verhalten in Chats oder Online-Spielen widersprechen, weibliche Spielerinnen unterstützen und sich für faire Bezahlung und gleiche Chancen einsetzen. Das lohnt sich für alle: Je gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, desto länger leben Männer, und Friedensprozesse sind nachweislich erfolgreicher, wenn Frauen daran beteiligt werden.

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Sei kein NPC - werde aktiv für Ziel 7!

Bezahlbare und saubere Energie verfolgt das Ziel, Energie weltweit zugänglich, bezahlbar und nachhaltig zu machen. Dabei sollen erneuerbare Energien ausgebaut und fossile Brennstoffe zunehmend ersetzt werden. Die Entwicklung zeigt bereits Erfolge: 2025 wurde weltweit erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als aus Kohle, und inzwischen werden rund 33 Prozent des weltweiten Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt. Zudem haben inzwischen 92 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu Strom. Ein spannender Fakt dabei ist, dass erneuerbare Energien mit wachsender Nutzung immer günstiger werden.

TU DU’s für Ziel 7: Auch Gaming benötigt Strom, weshalb jede Entscheidung für nachhaltige Energie einen Unterschied macht. Wer zu Ökostrom wechselt, ein Balkonkraftwerk installiert oder langlebige und energieeffiziente Geräte nutzt, kann den eigenen Energieverbrauch klimafreundlicher gestalten.

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Sei kein NPC - werde aktiv für Ziel 12!

Nachhaltiger Konsum und Produktion beschäftigt sich damit, Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und Abfälle zu reduzieren. In Deutschland hat sich der Rohstoffverbrauch seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt, und jede Person verursachte 2022 durchschnittlich 593 Kilogramm Müll. Weltweit werden jede Minute eine Million Plastikflaschen gekauft, während gleichzeitig riesige Mengen an Lebensmitteln verschwendet werden. Tatsächlich würden die täglich weggeworfenen Lebensmittel weltweit für eine Milliarde Mahlzeiten reichen.

TU DU’s für Ziel 12: Gerade im Gaming-Bereich entstehen durch neue Konsolen, PCs und Zubehör große Mengen an Elektroschrott. Deshalb sollte Hardware möglichst lange genutzt, repariert oder gebraucht gekauft werden. Wer bewusster konsumiert und sich vor jedem Kauf fragt, ob ein neues Produkt wirklich nötig ist, schont wertvolle Ressourcen. Ein besonders wichtiger Nachhaltigkeitstipp lautet deshalb: Geräte länger zu nutzen ist oft nachhaltiger, als sie vorschnell durch neue, effizientere Modelle zu ersetzen.

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Sei kein NPC - werde aktiv für Ziel 13!

Maßnahmen zum Klimaschutz zielt darauf ab, den Klimawandel und seine Folgen zu bekämpfen. Dafür müssen Treibhausgasemissionen reduziert und das Bewusstsein für Klimaschutz gestärkt werden. In Deutschland liegen die durchschnittlichen CO₂-Emissionen pro Person noch immer fast doppelt so hoch wie der globale Durchschnitt.

TU DU’s für Ziel 13: Auch Gamer*innen können hierzu beitragen. Regionale, saisonale und möglichst pflanzliche Ernährung reduziert Emissionen deutlich. Ebenso helfen klimafreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel dabei, den persönlichen CO₂-Fußabdruck zu verringern. Auch der Einsatz für mehr Naturschutz und die Begrünung von Städten hilft enorm. Klimaschutz beginnt also oft mit kleinen Entscheidungen im Alltag, die zusammen eine große Wirkung entfalten können.

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Sei kein NPC - werde aktiv für Ziel 16!

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen verfolgt das Ziel, Gewalt zu reduzieren, Demokratie zu stärken und Menschen vor Ausbeutung, Missbrauch und Diskriminierung zu schützen. Deutschland gehört im internationalen Vergleich zu den Ländern mit einem starken Rechtsstaat und erreicht gute Platzierungen im Kampf gegen Korruption. Eine freie Presse bleibt eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Demokratie. Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, das so zu erhalten. Ein inspirierendes Beispiel liefert Bhutan, wo das sogenannte „Bruttonationalglück“ als politisches Ziel verfolgt wird. Dort werden Frieden und Wohlbefinden als ebenso wichtig angesehen wie wirtschaftlicher Erfolg.

TU DU’s für Ziel 16: Auch die Gaming-Community kann hierzu beitragen, indem sie respektvoll miteinander umgeht, Hass und Gewalt entgegentritt und sich für demokratische Werte einsetzt. Gamer*innen können gezielt Ziel 16 unterstützen, indem sie sich sowohl online als auch offline für Fairness, Frieden und respektvollen Umgang einsetzen.

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TU DU’s:

Diese Nachhaltigkeitsziele zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann. Ob durch respektvolles Verhalten im Gaming, bewussten Konsum, nachhaltige Energienutzung, klimafreundliche Entscheidungen oder den Einsatz für Demokratie und Frieden: Viele kleine Handlungen können zusammen große Veränderungen bewirken. Gaming kann dabei nicht nur Unterhaltung sein, sondern auch eine Plattform, um Verantwortung zu übernehmen und die Welt ein Stück nachhaltiger zu gestalten.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

Dieser Artikel wurde vom Team der Bildungskampagne #17Ziele erstellt.

Tu Du's

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gehe Blut spenden.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Kaufe regionale Produkte.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Gehe wählen.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Spende alte Fahrräder.

Trinke Leitungswasser.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

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Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

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Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!