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Auf dem Blog von 17ziele.de veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge externer Autor*innen, deren Expertise und persönliche Perspektiven wir sehr schätzen. Sie bereichern unseren Austausch zu entwicklungspolitischen Themen und eröffnen neue Blickwinkel. Zugleich möchten wir transparent darauf hinweisen, dass die in diesen Beiträgen vertretenen Positionen nicht zwingend den Standpunkt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder von Engagement Global widerspiegeln.

Autor*innen des 17Ziele-Blogs

Aitmambet, Zharars arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS). Im Rahmen seiner Doktorarbeit erforscht unter anderem die Wirkung der ambulanten Krankenversicherung in Pakistan auf das Wohlergehen der ärmsten Bevölkerungsgruppe.

Brandstädter, Philipp ist freier Journalist und arbeitet als Fernsehautor in Köln. Daneben schreibt er vor allem Texte für NGOs und Unternehmen, die im Bereich Entwicklungszusammenarbeit tätig sind – wenn es dabei um Wirtschaft, Klima oder lokales Engagement geht, freut er sich besonders. (weitere Informationen)

Brod, Florian ist Jugenddelegierter für Nachhaltige Entwicklung 2025/26 und ist Pfadfinder beim Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände und beim Verband Christlicher Pfadfinder*innen und dort schon seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Hier stärkt er vor allem die jugendpolitische Außenvertretung. Darüber hinaus arbeitet er besonders gerne im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext.

Etzold, Benjamin arbeitet am bicc an der Schnittstelle von Migrations- und Fluchtforschung sowie Friedens- und Konfliktforschung. Seit 2026 leitet er eine Forschergruppe am Bonn Center of Dependency and Slavery Studies (BCDSS) der Universität Bonn. Er ist Vorstandsmitglied des Ausschusses "Migrant Transnationalism" im IMISCOE (International Migration Research) Network, im Herausgeberbeirat der Buchreihe „IMISCOE Research Series", und Mitherausgeber des "Report Globale Flucht".

Günther, Matthias, Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, beschäftigt sich in akademischen und außerakademischen Funktionen mit verschiedenen Themen nachhaltiger Energieversorgung. In den letzten Jahren lag ein Arbeitsschwerpunkt auf systemanalytischen Fragen der Energiespeicherung. (LinkedIn)

Helmsmüller, Simona ist Ko-Direktorin am International Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der H-BRS und hält die Professur für Economics of Social Protection an der H-BRS. In ihrer Forschung verwendet sie empirische Methoden um die Wirkung von Maßnahmen der sozialen Sicherung zu erschließen.

Kaya, Senem Berfin ist Referentin für Kommunikation und Nachhaltigkeitsbeauftrage am IDOS. (LinkedIn)

Koschak, Michaela ist Diplom-Meteorologin, Klimakommunikatorin, Moderatorin und Autorin und liebt das Leben und unseren Planeten. Ihr liegt es sehr am Herzen, dass sich unsere Kinder auf eine lebenswerte und friedliche Zukunft freuen können und dafür setzt sie sich mit viel Leidenschaft ein. (weitere Informationen)

Liesching, Sonja studiert Kulturanthropologie im Master. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf Protest- und Aktivismusforschung und alltäglichen Nachhaltigkeitskonzepten.

Lozano Gacha, Maria Fernanda ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie beschäftigt sich mit Themen der nachhaltigen Entwicklung sowie Leichtbaukomponenten im Mobilitätssektor und der Nachhaltigkeitsanalyse von Energiesystemen, u.a. der ökonomischen und ökologischen Bewertung von Energiespeichertechnologien. (LinkedIn)

Löpelt, Sarah ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) sowie in der Geschäftsstelle des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany. (LinkedIn)

Müller-Koné, Marie ist Senior Researcherin am bicc, ihre Forschungsinteressen bewegen sich von Missständen im Zusammenhang mit groß- und kleinräumigen Bergbau- und Ölförderprojekten sowie Steuerung der Rohstoffgewinnung in Afrika hin zu Landpolitik, den Beziehungen zwischen Mensch und Natur sowie dem sozioökologischen Wandel im weiteren Sinne. Dazu forscht sie zu politischen Auseinandersetzungen und gewaltsamen Konflikten im Zusammenhang mit Rohstoffgewinnung, Mega-Infrastrukturprojekten und Naturschutzmaßnahmen in Afrika (Kenia, Côte d’Ivoire, DR Kongo, Nigeria). Ihre Arbeit im Bereich politikrelevante Beratung und Forschung konzentriert sich auf Ressourcen-Governance und Zertifizierungsinitiativen, Ernährungssicherheit sowie auf die Wechselbeziehungen zwischen Entwicklungs-, humanitärer und friedensfördernder Arbeit.

Navarro, Rebecca untersucht, wie sich Umweltveränderungen und Ressourcenknappheit auf die Lebensgrundlagen und die Unsicherheit in fragilen Kontexten auswirken. Sie kombiniert Fernerkundung (Remote Sensing) und georäumliche Analysen mit qualitativen Erkenntnissen, um zu verstehen, wie Umweltfaktoren und politische Akteure gewalttätige und soziale Konflikte in ländlichen Gemeinden in Afrika prägen. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Analyse politikbedingter Landnutzungsänderungen und die Bewertung der Auswirkungen klimatischer Anomalien auf Hirtengemeinschaften, mit einem besonderen Fokus auf Frauen. Derzeit beschäftigt sie sich mit Gewalt gegen Frauen und untersucht die Rolle von Bottom-up Ansätzen zu deren Bekämpfung in Konfliktregionen, die von Armut und vom Klimawandel betroffenen sind.

Ramge, Matilda ist Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung 2026/27 und engagiert sich bei der BUNDjugend. Dort ist sie unter anderem im Arbeitskreis Klima und in der Koordinierungsstelle für Jugendbeteiligung in Klimafragen des DBJR aktiv. Ihr ist es wichtig, die Chancen und Möglichkeiten einer wirksamen Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele zu betonen sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik gesellschaftlich anschlussfähig zu gestalten. Hierfür ist es ihr ein Anliegen, soziale Fragen, Gleichstellung und gerechte Teilhabe mitzudenken und einzufordern.

Zum Redaktionsbüro SINNTHESE gehören Birgit Höber (Diplom-Journalistin), Patrick Grabolle (Politikwissenschaftler) und Bernhard Tigges (Wissenschaftlicher Fachredakteur und Veterinärmediziner). Die drei haben besondere Expertise in den Themenbereichen Entwicklungspolitik, internationale Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, Umwelt, Gesundheit und Ernährung. SINNTHESE hat mehr als 20 Jahre die Website des Bundesentwicklungsministeriums betreut. (Weitere Informationen)

von Boemcke, Marc ist seit 2021 Head of Research am bicc und seit 2003 an einer Vielzahl von Forschungs- und Beratungsprojekten des Instituts beteiligt. Seine Forschung fällt im weiteren Sinne in den Bereich der (kritischen) Sicherheitsstudien und deckt er ein breites Spektrum an Themen ab - von Rüstungskontrolle und Militarisierung über die Kommodifizierung von Sicherheit und alltägliche Sicherheitspraktiken bis hin zu Bemühungen zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus.

Das Netzwerk 17

bicc, Bonn International Centre for Conflict Studies

Das bicc ist ein unabhängiges internationales Forschungsinstitut, das sich der Forschung und Politikberatung zu den Bedingungen, Dynamiken und Folgen gewaltsamer Konflikte widmet, um einen Beitrag für eine friedlichere Welt zu leisten. (bicc)

German Institute of Development and Sustainability (IDOS)

Das German Institute of Development and Sustainability (IDOS) ist ein renommiertes Forschungsinstitut und ein einflussreicher Think Tank. IDOS betreibt empirische, theoriegeleitete und anwendungsorientierte Forschung, fördert die transregionale Wissenskooperation und Ausbildung und bietet Politikberatung an der Schnittstelle von „Entwicklung“ und „Nachhaltigkeit“ mit dem Ziel, eine kooperative multipolare Welt für nachhaltige Zukünfte mitzugestalten. (www.idos-research.de)

h-brs, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gegründet im Jahr 1995, ist eine dynamische und forschungsstarke staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie erstreckt sich über die Standorte Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef. Die Studierenden erwartet ein praxisorientiertes Studium auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse in rund 40 Studiengängen. An der H-BRS wird auch intensiv und praxisnah geforscht - zahlreiche Forschungsinstitute decken ein weites Themenspektrum von Detektionstechnologien, Genetik, Nachhaltiger Entwicklung, Ressourcenschonung, Sicherheitsforschung oder Visual Computing ab. (h-brs)

IZNE, das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung

IZNE ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und setzt sich im Bereich der Lehre, Forschung und Transfer auch unter Berücksichtigung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN für eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln ein. Durch die praxisorientierte Ausrichtung will das IZNE nachhaltige Reform-, Innovations- und Veränderungsprozesse anstoßen oder begleiten. Die Haupt-Forschungsfelder sind: • Verantwortungsvolles Wirtschaften und Natürliche Ressourcen • Gesundheit und Soziale Sicherung • Böden und Biomasse • Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung (IZNE)

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Das Wuppertal Institut ist ein umsetzungsorientiertes Forschungsinstitut mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen und globalem Horizont. Gemeinsam mit seinen Stakeholdern gestalten die Forschenden Transformationsprozesse mit der Vision, eine nachhaltige Welt für alle zu schaffen. Dazu entwickeln sie wissenschaftsbasierte Lösungen für ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen: von konkreten Maßnahmen für Städte und Unternehmen, Land, Bund und EU bis zu Impulsen für internationale Klimaverhandlungen. Dabei haben die Mitarbeitenden immer das große Ganze im Blick und verknüpfen Zukunftswissen aus verschiedenen Forschungsfeldern und Themengebieten.(wupperinst.org)

Tu Du's

Spende alte Fahrräder.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Gehe wählen.

Kaufe regionale Produkte.

Gehe Blut spenden.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Trinke Leitungswasser.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

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