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Auf dem Blog von 17ziele.de veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge externer Autor*innen, deren Expertise und persönliche Perspektiven wir sehr schätzen. Sie bereichern unseren Austausch zu entwicklungspolitischen Themen und eröffnen neue Blickwinkel. Zugleich möchten wir transparent darauf hinweisen, dass die in diesen Beiträgen vertretenen Positionen nicht zwingend den Standpunkt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder von Engagement Global widerspiegeln.

Autor*innen des 17Ziele-Blogs

Brandstädter, Philipp ist freier Journalist und arbeitet als Fernsehautor in Köln. Daneben schreibt er vor allem Texte für NGOs und Unternehmen, die im Bereich Entwicklungszusammenarbeit tätig sind – wenn es dabei um Wirtschaft, Klima oder lokales Engagement geht, freut er sich besonders. (weitere Informationen)

Etzold, Benjamin arbeitet am bicc an der Schnittstelle von Migrations- und Fluchtforschung sowie Friedens- und Konfliktforschung. Seit 2026 leitet er eine Forschergruppe am Bonn Center of Dependency and Slavery Studies (BCDSS) der Universität Bonn. Er ist Vorstandsmitglied des Ausschusses "Migrant Transnationalism" im IMISCOE (International Migration Research) Network, im Herausgeberbeirat der Buchreihe „IMISCOE Research Series", und Mitherausgeber des "Report Globale Flucht".

Günther, Matthias ist ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter von IZNE. (LinkedIn)

Koschak, Michaela ist Diplom-Meteorologin, Klimakommunikatorin, Moderatorin und Autorin und liebt das Leben und unseren Planeten. Ihr liegt es sehr am Herzen, dass sich unsere Kinder auf eine lebenswerte und friedliche Zukunft freuen können und dafür setzt sie sich mit viel Leidenschaft ein. (weitere Informationen)

Liesching, Sonja studiert Kulturanthropologie im Master. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf Protest- und Aktivismusforschung und alltäglichen Nachhaltigkeitskonzepten.   

Lozano Gacha, Maria Fernanda ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei IZNE im Forschungsbereich „Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung“, Schwerpunkt: Ökologische Produktverbesserung. (LinkedIn)

Müller-Koné, Marie ist Senior Researcherin am bicc, ihre Forschungsinteressen bewegen sich von Missständen im Zusammenhang mit groß- und kleinräumigen Bergbau- und Ölförderprojekten sowie Steuerung der Rohstoffgewinnung in Afrika hin zu Landpolitik, den Beziehungen zwischen Mensch und Natur sowie dem sozioökologischen Wandel im weiteren Sinne. Dazu forscht sie zu politischen Auseinandersetzungen und gewaltsamen Konflikten im Zusammenhang mit Rohstoffgewinnung, Mega-Infrastrukturprojekten und Naturschutzmaßnahmen in Afrika (Kenia, Côte d’Ivoire, DR Kongo, Nigeria). Ihre Arbeit im Bereich politikrelevante Beratung und Forschung konzentriert sich auf Ressourcen-Governance und Zertifizierungsinitiativen, Ernährungssicherheit sowie auf die Wechselbeziehungen zwischen Entwicklungs-, humanitärer und friedensfördernder Arbeit.

Navarro, Rebecca untersucht, wie sich Umweltveränderungen und Ressourcenknappheit auf die Lebensgrundlagen und die Unsicherheit in fragilen Kontexten auswirken. Sie kombiniert Fernerkundung (Remote Sensing) und georäumliche Analysen mit qualitativen Erkenntnissen, um zu verstehen, wie Umweltfaktoren und politische Akteure gewalttätige und soziale Konflikte in ländlichen Gemeinden in Afrika prägen. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Analyse politikbedingter Landnutzungsänderungen und die Bewertung der Auswirkungen klimatischer Anomalien auf Hirtengemeinschaften, mit einem besonderen Fokus auf Frauen. Derzeit beschäftigt sie sich mit Gewalt gegen Frauen und untersucht die Rolle von Bottom-up Ansätzen zu deren Bekämpfung in Konfliktregionen, die von Armut und vom Klimawandel betroffenen sind.     

von Boemcke, Marc ist seit 2021 Head of Research am bicc und seit 2003 an einer Vielzahl von Forschungs- und Beratungsprojekten des Instituts beteiligt. Seine Forschung fällt im weiteren Sinne in den Bereich der (kritischen) Sicherheitsstudien und deckt er ein breites Spektrum an Themen ab - von Rüstungskontrolle und Militarisierung über die Kommodifizierung von Sicherheit und alltägliche Sicherheitspraktiken bis hin zu Bemühungen zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus.

Das Netzwerk 17

bicc, Bonn International Centre for Conflict Studies

Das bicc ist ein unabhängiges internationales Forschungsinstitut, das sich der Forschung und Politikberatung zu den Bedingungen, Dynamiken und Folgen gewaltsamer Konflikte widmet, um einen Beitrag für eine friedlichere Welt zu leisten. (bicc)

h-brs, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gegründet im Jahr 1995, ist eine dynamische und forschungsstarke staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie erstreckt sich über die Standorte Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef. Die Studierenden erwartet ein praxisorientiertes Studium auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse in rund 40 Studiengängen. An der H-BRS wird auch intensiv und praxisnah geforscht - zahlreiche Forschungsinstitute decken ein weites Themenspektrum von Detektionstechnologien, Genetik, Nachhaltiger Entwicklung, Ressourcenschonung, Sicherheitsforschung oder Visual Computing ab. (h-brs)

IZNE, das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung

IZNE ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und setzt sich im Bereich der Lehre, Forschung und Transfer auch unter Berücksichtigung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN für eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln ein. Durch die praxisorientierte Ausrichtung will das IZNE nachhaltige Reform-, Innovations- und Veränderungsprozesse anstoßen oder begleiten. Die Haupt-Forschungsfelder sind: • Verantwortungsvolles Wirtschaften und Natürliche Ressourcen • Gesundheit und Soziale Sicherung • Böden und Biomasse • Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung (IZNE)

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Das Wuppertal Institut ist ein umsetzungsorientiertes Forschungsinstitut mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen und globalem Horizont. Gemeinsam mit seinen Stakeholdern gestalten die Forschenden Transformationsprozesse mit der Vision, eine nachhaltige Welt für alle zu schaffen. Dazu entwickeln sie wissenschaftsbasierte Lösungen für ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen: von konkreten Maßnahmen für Städte und Unternehmen, Land, Bund und EU bis zu Impulsen für internationale Klimaverhandlungen. Dabei haben die Mitarbeitenden immer das große Ganze im Blick und verknüpfen Zukunftswissen aus verschiedenen Forschungsfeldern und Themengebieten.(wupperinst.org)

Tu Du's

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Gehe wählen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Spende alte Fahrräder.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Gehe Blut spenden.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Trinke Leitungswasser.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Mache Druck bei Politikern.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe regionale Produkte.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

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