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Stadt, Stress, Wohlbefinden: Was machen Städte mit unserer Psyche? – Mit Stressforscher Mazda Adli

Wie wir wohnen und uns durch die Stadt bewegen, beeinflusst unser Wohlbefinden stärker, als wir oft denken. In dieser Podcast-Folge spricht Psychiater und Städteforscher Mazda Adli mit Moderatorin Donya Farahani darüber, wie urbane Räume auf Stress, psychichsche Gesundheit und Lebensqualität wirken.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was macht das Leben in der Stadt mit uns?

Städte bieten viele Vorteile, wie beispielsweise kulturelle Angebote, kurze Wege und eine gute Versorgung mit Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Gleichzeitig zeigt die Forschung das sozialer Stress in Städten höher ist, und damit das Risiko von psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Schizophrenie steigt.

Dabei geht es auch um soziale Ungleichheit – denn nicht alle Menschen haben den gleichen Zugang zu Grünflächen, Wohnraum, Mobilität oder anderen Ressourcen, die für ein gesundes Leben wichtig sind.

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Gemeinsam sprechen Donya und Mazda darüber, wie Städte so gestaltet werden können, dass sie nicht nur funktionieren, sondern Menschen langfristig gesund und resilient halten. Mazda Adli interessiert hierbei insbesondere der soziale Stress, bei dem man zwischen Dichtestress und Isolationsstress unterscheidet.

Isolationsstress bedeutet, vereinfacht gesprochen, dass man einsam unter Menschen ist, was zu Depressionen führen kann. Das Gegenteil ist der Dichtestress, der aufgrund von mangelnden Rückzugsorten entstehen kann. Beide Arten von Stress kann man städtebaulich entgegenwirken, indem man beispielsweise kostenlose Begegnungsräume und Sitzmöglichkeiten schafft. Studien konnten auch zeigen, dass selbst wenn man alleine Kulturveranstaltungen wie Theater besucht, dies einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit hat, weil man ein Gemeinschaftserlebnis erlebt.

Mazda Adli teilt in der Folge aber auch ganz konkrete Tipps, um den sozialen Stress zu reduzieren, wie beispielsweise sich die Nachbarschaft zu eigen zu machen. Was das genau heißt? Hört rein in unsere neue Folge über urbane Gesundheit und die Frage, wie wir Städte zu gesünderen Orten machen können.

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Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

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Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

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