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Wie können wir Kindern Mut machen, an eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu glauben - ohne sie mit Krisen zu überfordern? Zwischen Klimawandel, globalen Ungleichheiten und allgegenwärtigen Schlagzeilen stellt sich die Frage, wie junge Menschen so gestärkt werden können, dass sie sich rechtzeitig als handlungsfähig und wirksam erleben. Diese zentrale Frage begleitet in unserer aktuellsten Podcastfolge Moderatorin Donya Farahani und Michaela Koschak, Diplom-Meteorologin, Wettermoderatorin und Autorin des Kinderbuchs „Kleine Helden, große Ziele – 17 Ideen, die Welt zu retten“. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Mit Kindern über die 17 Ziele sprechen

Kinder nehmen globale Krisen früh wahr, oft ohne sie einordnen zu können. Umso wichtiger ist es, Themen wie Klimaschutz, Armut oder Ungleichheit verständlich zu erklären, ohne sie dabei zu dramatisieren. Michaela Koschak macht deutlich: Frühe Bildung schafft Orientierung, fördert kritisches Denken und vermittelt, das nachhaltige Entwicklung gestaltbar ist.

In ihrer Arbeit mit Kindern an Schulen und ihrem neusten Buch macht sie die 17 Ziele für Kinder greifbar: Mit Geschichten, Bildern und altersgerechten Beispielen erläutert sie den Jüngsten was es bedeutet wie Jamal in Armut zu leben, Ungleichheiten zwischen Mitschüler*innen zu erkennen oder den eigenen Konsum zu hinterfragen. Gleichzeitig zeigt sie in ihrem Buch den Kindern einfache Handlungsmöglichkeiten auf, wie man in seinem eigenen Umfeld die Welt ein bisschen besser machen kann. Ziel ist nicht Vereinfachung, sondern Ermutigung und die Fähigkeit, Fragen zu stellen und Verantwortung zu entwickeln.

Klimabildung braucht Wissen und Einordnung

Als Meteorologin erläutert unsere Gästin, warum der Unterschied zwischen Wetter und Klima zentral für Klimabildung ist. Ein sachlicher, erklärender Zugang hilft, Ängste abzubauen und faktenbasiertes Verständnis zu fördern. Dabei spielen auch Medien eine wichtige Rolle: Gute Klimakommunikation informiert, ordnet ein und zeigt Handlungsspielräume auf.

Zukunft gestalten statt Angst weiterzugeben

Wenn ihr wissen wollt, wie man mit Kindern über die 17 Ziele spricht und warum Michaela Koschak "Harald" mit in ihre Workshops nimmt, dann hört rein in das spannende Gespräch von Michaela Koschak und Moderatorin Donya Farahani.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DU's zu Ziel 4 © 17Ziele

Und überall da wo es Podcasts gibt!

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Gehe Blut spenden.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe regionale Produkte.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Spende alte Fahrräder.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Trinke Leitungswasser.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Mache Druck bei Politikern.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Gehe wählen.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

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Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!