Was bedeutet es, Verantwortung für das eigene Leben – und das anderer – zu übernehmen?
In der neuen Podcastfolge spricht Moderatorin Katie Gallus mit Angelika Ipach, Gründerin von Junge Helden e.V., über die Bedeutung von Organspende, Selbstbestimmung und Solidarität. Der Ausgangspunkt für die Gründerin des Vereins ist eine persönliche Erfahrung: Als ihre Schwester vor 20 Jahren schwer an der Lunge erkrankte, begann Angelika Ipach, sich intensiv mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. Heute engagiert sie sich dafür, das Thema dorthin zu bringen, wo man es nicht erwartet: auf Partys, in Tattoo-Studios oder auf Social Media.
Tattoos für(`s) Leben
Warum es ein „Organspende-Tattoo“ gibt und welchen Impact dieses hat, beleuchtet Angelika Ipach in der aktuellen „TU DU’s: 17 Ziele für eine bessere Welt“ Folge. Wer sich ein solches Tattoo stechen lässt, signalisiert seine Entscheidung für die Organspende. So wird ein Tabuthema auf innovative Weise sichtbarer gemacht.
Verantwortung für ein gesundes Leben
Die Entscheidung für eine Organspende steht in direkter Verbindung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) – insbesondere zu SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen. Organspende ist ein Ausdruck globaler Solidarität, Gerechtigkeit und nachhaltiger Gesundheitsversorgung. Doch in Deutschland bleibt sie ein sensibles Thema. Während viele europäische Länder bereits die Widerspruchsregelung eingeführt haben, ist sie hierzulande bisher nicht umgesetzt. Die Gründerin von Junge Helden e.V fordert, das Bewusstsein zu stärken und Strukturen zu schaffen, die gerechter und zugänglicher sind.
Mehr Aufklärung, mehr Mut, mehr Miteinander
Organspende bedeutet nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung. Angelika Ipach betont im Podcast: Es braucht mehr Aufklärung, Kooperation und den Mut, über Themen wie Tod, Patientenverfügung oder Spende offen zu sprechen. Nur wenn wir beginnen, über das Leben nach dem Leben zu reden, können wir Missverständnisse abbauen und Menschen ermutigen, sich zu entscheiden.
Denn: Wie bei allen 17 Nachhaltigkeitszielen zählt jede einzelne Entscheidung.
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Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.
Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.